Kirchgemeinden
Als weitere selbständige Körperschaft ist die Kirchgemeinde zu nennen. Die Röm.-kath. Kirchgemeinde umfasst das gleiche Gebiet wie die Einwohnergemeinde mit Ausnahme des Weilers Gerenschwil und des Hofes Sulzberg, die zur Kirchgemeinde Dietwil gehören, sowie der Hof Dosoleh, der zur Kirchgemeinde Ballwil gehört. Das Patronatsrecht mit Kollatur der Pfarrkirche Sins stand früher bei den Grafen von Thierstein, später bei den Grafen von Hünenberg. Heinrich von Hünenberg trat es am 4. Dezember 1422 an das Kloster Engelberg ab. Der erste Pfarrer oder Leutpriester, wie man ihn damals noch nannte, ist im Jahre 1245 urkundlich bezeugt. Zwei Jahrhunderte lang (1633 bis 1849) betreute das Kloster Engelberg mit seinen Konventualen die Seelsorge in Sins. Als Folge der Klosteraufhebung im Aargau verzichtete das Kloster Engelberg im Jahre 1866 auf seine Kollaturrechte, dotierte die Pfarrei Sins mit einer Abfindungssumme und verkaufte die noch übrig gebliebenen Güter. Im Jahre 1927 wurden die Artikel der Staatsverfassung über das Kirchenwesen abgeändert und es hatten sich die vom Staate anerkannten christlichen Konfessionen, nämlich die evangelisch-reformierte, die römisch-katholische und die christ-katholische Konfession als Landeskirchen öffentlich-rechtlich zu organisieren. Die in der Gemeinde Sins wohnhaften Evangelisch-Reformierten gehören zur Evang.-ref. Kirchgemeinde Muri.
Römisch-katholisch
Pfarramt Sins
Kirchenpflege
Kirchstrasse 3
5643 Sins
079 703 92 94
E-Mail
Evangelisch-reformiert 
Die Gemeinde Sins ist bei der Kirchgemeinde Muri angeschlossen.
Pfarramt Sins
Aarauerstrasse 2
5643 Sins
041 787 28 42
E-Mail
Pfarramt Muri
Steiger Iris
5643 Sins