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Jugendarbeit

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Die Jugendarbeit begleitet und fördert Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Dabei setzt sie sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche im Gemeinwesen partnerschaftlich integriert sind, sich wohl fühlen und an den Prozessen unserer Gesellschaft mitwirken. Kinder und Jugendliche an den Prozessen unserer Gesellschaft beteiligen heisst: Ressourcen vor Defizite stellen, Selbstwert aufbauen, Identifikation mit der Gesellschaft fördern, integrieren und Gesundheitsför­derung betreiben.

Die offene Jugendarbeit grenzt sich von verbandlichen oder schulischen Formen von Jugendarbeit dadurch ab, dass ihre äusserst unterschiedlichen Angebote ohne Mitgliedschaft oder andere Vorbedingungen von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit genutzt werden können.

Die Schulsozialarbeit und Jugendarbeit sind neben der Verbandsjugendarbeit jedoch nur ein Teil vom Sys­tem des Kinder- und Jugendschutzes. Damit Kinder- und Jugendschutz gelingt, braucht es eine grosse Netz­werkarbeit vor Ort. Denn weder die Schulsozialarbeit noch die Jugendarbeit noch die Verbandsjugendarbeit in Sins können dies alleine leisten.

Die gute politische Einbettung der Kinder- und Jugendanliegen, die grosse Präsenz und die enge Zusammenarbeit der Helfer (alle im Dorf) im öffentlichen Raum hat eine grosse präventive Wirkung. Sie ist ein starker Garant für gelebten Kinder- und Jugendschutz.

Die Jugend­arbeit Sins wird seit 2009 - anfänglich im Pilotprojekt und inzwischen fest verankert - vom Verein Jugend und Freizeit, Wohlen, als regionales Kompetenzzentrum in einem 60 %-Pensum vor Ort geleistet. Diese Leis­tungen werden mit einem Leistungsvertrag geregelt.

Die Jugendkommission, welche seit 2008 existiert, bestand zuerst aus einer Trägerschaft von Vertretern der Gemeinde, der Schulpflege, der katholischen und reformierten Kirche. Ab 2011 wurde sie als neues Fachgremium organisiert bzw. erweitert und steht dem Gemeinderat in sämtlichen Angelegenheiten betreffend Jugend beratend zur Seite.