Gestaltungsplan „Bahnhofpark“: Mitwirkungsverfahren

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Erläuterungen: Das Gebiet Bahnhofpark, begrenzt durch die Luzernerstrasse, den Käsereiweg und die Bahnhofstrasse, liegt an prominenter Lage in der südlichen Dorfhälfte nahe dem Bahnhof und dem öffentlichen Busverkehr. Es wird zum heutigen Zeitpunkt nicht seiner Bedeutung gerecht genutzt. Die Milchverwertungsgenossenschaft Sins ist mit dem Anliegen für die Umnutzung des ehemaligen Käsereiareales an den Gemeinderat gelangt. Das Grundstück liegt in der Wohn- und Gewerbezone WG3. Um den sich abzeichnenden Strukturwandel vom Gewerbe in Richtung Dienstleistungen und Wohnungen zu ermöglichen, dürfen Neubauten oder wesentliche Nutzungsänderungen nur auf der Grundlage eines Gestaltungsplans nach § 21 BauG erstellt werden. Der Perimeter wurde um das Areal der Erbengemeinschaft Kennel und Auto Suter AG erweitert.

Mit dem Gestaltungsplan soll eine städtebauliche sowie umweltgerechte Umstrukturierung und Entwicklung des Areals zwischen der Luzernerstrasse, dem Käsereiweg und der Bahnhofstrasse geschaffen werden. Für eine solche Nutzung ist das Areal wegen seiner guten Erschliessung mit privatem und öffentlichem Verkehr (Bahn und Bus) prädestiniert.

Um eine optimale Erschliessung und Überbauung sicherzustellen, wurde die Pflicht zum Gestaltungsplan „Bahnhofpark“ mit folgenden Zusatzbestimmungen festgelegt:

Öffentliches Mitwirkungsverfahren: Der Gemeinderat führt parallel zur kantonalen Vorprüfung über den Gestaltungsplanentwurf „Bahnhofpark“ das Mitwirkungsverfahren durch. Die vollständigen Entwürfe werden im Sinne von § 3 BauG zur Mitwirkung der Bevölkerung öffentlich aufgelegt. Die Unterlagen liegen vom 11. Februar bis 12. März 2019 während der ordentlichen Bürozeit bei der Gemeindekanzlei auf. Während dieser Frist können die Entwürfe zum Gestaltungsplan (Situationsplan, Sondernutzungsvorschriften, und städtebauliche Studie) eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jedermann schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen. Die öffentliche Auflage mit Einwendungsmöglichkeit gemäss § 24 BauG findet später, nach Abschluss der kantonalen Vorprüfung, statt.

Sins, 8. Februar 2019
Gemeinderat

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